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Bestimmungen auf Konzilien

Niccäa 325
,,Unwürdig wäre es"
, lautet die wörtlich überlieferte Begründung, ,,dass wir bei diesem heiligen Feste [Passah] der Sitte der Juden folgten, die ihre Hände mit dem ungeheuerlichsten Verbrechen befleckten und geistig blind blieben. Fortan wollen wir mit dem uns feindlichen Judenvolk nichts mehr gemeinsam haben, denn unser Heiland hat uns einen anderen Weg gewiesen... Es wäre widersinnig zuzulassen, dass die Juden sich rühmen sollten, wir seien nicht imstande, die Passahfeier ohne ihre Anweisung zu begehen." Diejenigen, die fortan mit den Juden zugleich am Abend des 14. Nissan die Osterfeier begingen, wurden als ,,Judaisierende" mit dem Kirchenbann bedroht.

Laodikeia ca. 364
Man verbot den Christen mit Juden Gemeinschaft zu haben oder Feste mit ihnen zu feiern. Man durfte keine Geschenke oder ungesäuertes Brot annehmen; auch Tischgemeinschaft wurde verboten.

Karthago ca. 398
Sieht Anlass, gegen das Judaisieren der Christen einzuschreiten:
„...ist aus der Kirche auszuschliessen; ebenso, wer am Aberglauben der Juden sich beteiligt oder mit ihnen ihre Feiertage feiert.“

Epao (Synode) 517
,,Hat sich aber jemand bei einer Mahlzeit mit Juden befleckt, soll er nicht mehr mit einem unserer Kleriker speisen."

Clermont 535
,,Wenn jemand sich mit dem verworfenen Judentum ehelich zusammentut und entweder Christ und Jüdin oder Jude und Christin eine fleischliche Verbindung eingehen, dann soll er und jeder, von dem man weiss, dass er einen derartigen Frevel duldete, abgesondert werden von der kirchlichen Gemeinschaft; denn er gesellt sich den Feinden der Kirche bei."

,,Juden sollen nicht als Richter über Christen gesetzt werden."

Orleans 538
Die Juden sollen von Gründonnerstag an - also zu einer Zeit, in der ihr Auftreten leicht als Provokation empfunden werden kann - vier Tage lang sich strikt von den Christen fernhalten:
,,Weil wir, Gott sei Dank, unter rechtgläubigen Königen leben, sollen die Juden sich nicht erdreisten, vom Tag des Abendmahls des Herrn an bis zum zweiten Wochentag, sich unter Christen zu zeigen, an welchem Ort und bei welcher Gelegenheit auch immer, Kontakte mit Katholiken zu haben."

Toledo 589
,,Auf Vorschlag des Konzils lässt unser ruhmreicher Herr folgendes unter die kirchenrechtlichen Bestimmungen aufnehmen: Juden soll nicht gestattet sein, Christinnen als Ehefrauen oder Konkubinen zu haben. Kinder aus solchen Verbindungen müssen getauft werden."

Toledo 633
Getaufte Kinder nimmt  man ihren jüdischen Eltern weg, damit sie nicht in den „Irrglauben ihrer Eltern“ zurückfallen. Man bringt sie in Klöster, wo sie erzogen werden. Getaufte Juden sollen den Kontakt zu ihren früheren Glaubensgenossen vermeiden um nicht rückfällig zu werden.

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Dokumentiert von Erwin Jenni

Sommer 2001

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Stand dieser Seite:  6. Juni 2005

   
 

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