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Botschafter besucht Dürstelerhaus

 
 

 

 

 

 

 Israels Botschafter besucht Israel-Ausstellung
 im Dürstelerhaus

 

Der israelische Botschafter des Staates Israel in der Schweiz, Aviv Shir-On, besuchte am 8. Mai 2006 auf unsere Einladung die Foto- und Bilderausstellung im Dürstelerhaus in Ottikon-ZH zum Thema Israel.

 Meine Frau Christine und ich führten zum ersten Mal eine Ausstellung in unserer Gemeinde durch (vom 28. April – 14. Mai), mit Fotos und Bildern aus einem kleinen aber wunderschönen Land im Nahen Osten.

Man konnte Momentaufnahmen aus einem Land sehen, welches kaum wie ein anderes mit Gegensätzen und geschichtlichem Reichtum aufwartet. Die Fotos und Bilder luden die Besucher ein, ein Volk und sein Land besser zu verstehen, weil die Flut der Bilder aus den Medien, die meist einen negativen Hintergrund haben, uns die „andere Seite“ dieses kleinen Landes meist vorenthalten. Man erlebte im Dürstelerhaus eine der ältesten Kulturen dieser Welt ganz nah. 

Der Besuch

Es war gerade 18.00 Uhr, als der israelische Botschafter mit seinem Sicherheitspersonal beim Dürstelerhaus vorfuhr. Alles geschah sehr diskret. Die Begrüssung war herzlich und man tauschte bereits erste Neuigkeiten aus. Nebst dem Gemeindepräsidenten der Gemeinde Gossau waren zahlreiche unserer Freunde und Bekannten anwesend, was auch den Botschafter sehr freute.

Nach der Begrüssung ging es hinein ins Dürstelerhaus zum Apéro, welcher von der Gemeinde Gossau offeriert wurde. Nebst feinem Gossauer Wein gab es verschiedene Käsespezialitäten, die auch aus der Region stammten. Bei einem offenen und sehr herzlichen Gespräch hob der Botschafter die enge Freundschaft zu uns und anderen Israelfreunden hervor und betonte, dass es wichtig sei für Israel, echte und verlässliche Freunde zu haben.

Der Rundgang in der Ausstellung

Zuerst schaute sich der Botschafter meine Fotos an und freute sich über die vielen Farben und Gegensätze aus seinem geliebten Heimatland. Er sagte, es sei in Israel einfach so, dass die Farben irgendwie intensiver seien, weil es ja auch das heilige Land sei. Speziell die Bilder von Jerusalem gefielen ihm besonders.

Am Ende meiner Ausstellung erzählte ich dem Botschafter die Geschichte der Torahrolle, welche Freunde von uns in Israel kauften und mit der unser ältester Sohn letztes Jahr eine Bar-Mitzwah-Feier in Jerusalem feiern durfte (ein Bild von dieser Begebenheit war bei meinem Teil der Ausstellung zu sehen).

Diese Torahrolle kam ursprünglich aus Rumänien, wo sie von einer jüdischen Gemeinde vor den ankommenden Nazis versteckt wurde. Mitglieder der Gemeinde vergruben sie ausserhalb der Synagoge. Nach dem Holocaust kamen Überlebende dieser Gemeinde zu diesem Ort zurück und gruben die Rolle wieder aus.

Auf Umwegen kam diese Torahrolle nach Israel, wo sie von Spezialisten restauriert wurde. Von unseren Freunden wurde sie dann gekauft und sie wird heute wieder bei jeder Lesung am Sabbat feierlich zelebriert. Ein wahrhaftiges Symbol der Wiederauferstehung des jüdischen Volkes in Israel, welches man in Europa der Vernichtung preisgegeben hat.

Der zweite Teil der Ausstellung führte durch die schönen Aquarelle und Bilder meiner Frau Christine. Auch diese Exponate betrachtete der Botschafter mit Freude und Bewunderung. Gerade auch das Bild der weinenden Siedlerin aus Neveh Dekalim löste  Diskussionen und Nachdenken über Sinn und Unsinn des israelischen Abzugs aus Gaza aus.

In Christines Ausstellung waren sowohl Bilder aus Natur und Freizeit wie auch zu biblischen Themen zu sehen. Der Zyklus der Feste ist eines dieser Themen.

Abgerundet wurde der herzliche Besuch des Botschafters mit dem Beitrag in unserer Lokalzeitung Der Zürcher Oberländer am darauf folgenden Tag mit einem sehr schönen Bild dieses Ereignisses.

Der Abschied

Zum Abschied versammelten wir uns nochmals vor dem Dürstelerhaus, um dem Botschafter unseren Dank auszusprechen für sein Kommen. Bei dieser Gelegenheit überreichten wir ihm eine Mappe mit Bildern, die er nach Israel mitnehmen kann (sein Aufenthalt in der Schweiz wird in diesem Sommer zu Ende gehen). Sie möchte den von uns allen geliebten Botschafter an diese Begegnung der Freundschaft im Dürstelerhaus in Ottikon erinnern.

Der israelische Botschafter Aviv Shir-On schrieb in das Gästebuch des Dürstelerhauses:

Eine wunderbare Ausstellung. Ich habe mein Israel wieder erkannt in den Gemälden und Fotos von Familie Jenni. Ich danke Ihnen allen für die Freundschaft die mir und dem Staat Israel entgegengebracht wurde. Schalom.

Lieber Aviv Shir-On, wir wünschen Ihnen alles Gute, den Segen des EWIGEN ISRAELS und SCHALOM.

Todah rabbah we lehi trahot in YERUSHALAIM.

Chaverim

Erwin & Christine Jenni 

 

Der Besuch des Botschafters wurde fotografisch
festgehalten. Sehen Sie hier die Bilder:

Klicken Sie auf den grauen Pfeil rechts der Miniaturansichten (4= vor). Zur vergrösserten Darstellung klicken Sie auf das entsprechende Bild.

.

 

Lieber Herr Jenni

Ich freue mich sehr, dass der Botschafter in Ihrer Ausstellung war, und ich
gratuliere Ihnen dazu. Das ist wirklich das Markenzeichen dieses Botschafters,
dass er für sein Land kämpft und für die sich interessiert und die ehrt, die
ihn dabei unterstützen. Ihren Einsatz und Ihre Liebe für Israel schätze auch
ich. Ihr klares Urteil und Ihre Maßstäbe schätze ich.

Ich grüsse Sie herzlich

Prof. Dr. Ekkehard-W. Stegemann / Uni Basel

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Stand dieser Seite:  27. Mai 2006

   
 

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