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Die Neufassung der PLO-Charta

 
 

 

 

 

 

 

 Die Neufassung der PLO-Charta

(August 1996)

Auf der Grundlage der jetzigen Ereignisse wurde der Nationalvertrag nach den Prinzipien der PLO umredigiert, ohne dass das Existenzrecht des Staates Israel anerkannt wurde (siehe unsere Erklärungen).

Die wichtigsten Paragraphen:

§ 1
„Palästina ist ein arabisches Vaterland“

Es hat nie ein arabisches Palästina gegeben; Palästina ist die römische Bezeichnung durch Kaiser Hadrian, 135 n.Chr., welche von England und der übrigen Welt übernommen wurde. Palästina/Philistäa war lediglich der heutige Gazastreifen.

§ 2
„Palästina ist in den Grenzen, die es zur Zeit des britischen Mandats hatte, eine unteilbare Einheit.“

Hierzu hat die UNO im Jahr 1947 mit Mehrheit anders entschieden, was bis heute von den Arabern nicht akzeptiert wird. Außerdem haben die Araber dennoch bereits 80 % davon bekommen, siehe Jordanien.

§ 3
„Das arabische palästinensische Volk ist der legale Herr des Hauses in seinem Vaterland.“

Schon in diesem Satz wird der Staat Israel faktisch geleugnet, da in § 1 vom arabischen Vaterland die Rede ist und in § 2 die Teilung in einen israelischen und arabischen Staat nicht anerkannt wird. Außerdem gibt es völkerrechtlich gesehen kein ,,palästinensisches Volk".

§ 4
„Das palästinensische Volk wird nach der Befreiung seines Vaterlandes über sein eigenes Schicksal bestimmen.“

Auch hier ist unter Befreiung des arabischen Vaterlandes das gesamte israelische Staatsgebiet zu verstehen.

§ 5
„Die palästinensische Identität ist eine angeborene, unleugbare und unauslöschliche Eigenschaft, die von den Vätern auf die Kinder vererbt wird.

In einem künftigen fiktiven Palästinenserstaat hätten also Juden keinen Platz, weil die jüdische Identität von den Müttern vererbt wird. Außerdem ist die ,,palästinensische Identität" lediglich arabisch.

§ 6
„Die Palästinenser sind arabische Bürger, die bis 1947 dauernd in Palästina gewohnt haben ungeachtet dessen, ob sie von dort vertrieben wurden, oder in dem Gebiet geblieben sind.“

Auch die Juden hatten in ihrem Mandatspass als Staatsangehörigkeit „Palästinenser“ stehen und die arabischen Palästinenser  wurden nicht von den Juden vertrieben, sondern von ihren eigenen Leuten vor dem bevorstehenden Angriff auf Israel zur Flucht aufgefordert, weil „ihre Bomben nicht zwischen Israelis und Arabern unterscheiden könnten“. Daher sind zwei Drittel der Araber geflohen.

§ 7
„Die Juden, die palästinensischer Herkunft sind, werden als Palästinenser betrachtet, soweit sie bereit sind, sich dem Leben in Palästina in Treue und Frieden unterzuordnen.“

Umgekehrt wird ein Schuh daraus, denn nicht die Araber haben in Israel das Sagen, sondern die Juden. Erst wenn die palästinensischen Araber sich Israel unterordnen und ihren ungerechtfertigten Anspruch aufgeben, wird Frieden sein. Alternativ können sie in dem ihnen schon gehörenden 80 %-Ostteil des Mandats (heutiges Jordanien) einen eigenen Staat haben; König Hussein jedoch wäre sie lieber heute als morgen los.

§ 17
 „Die Teilung Palästinas, die 1947 stattfand und die Gründung des Staates Israel sind völlig ungültig.“

Dies ist der Kasus Knackbus, denn dies widerspricht klar dem UNO-Mandat und dem Vertrag von Oslo: denn hier wird offen das Existenzrecht Israels geleugnet.

§ 18 
„Ebenso wird für ungültig erklärt, was von der Balfour-Erklärung und der britischen Mandatszeit stammt. Die Behauptung, es gäbe historische und geistige Bande zwischen Juden und Palästina [
Anm.: dem heutigen Israel], stimmt mit den historischen Tatsachen nicht überein.“

Diese Lügen sind auffallend dreist und ignorieren die Bibel auch als Geschichtsbuch Israels völlig. Auch hier ist das Gegenteil richtig, denn das arabische  Mischvolk, welches sich heute Palästinenser nennt, hat im Gegensatz zu Israel überhaupt keine Geschichte, es ist alles künstlich aufgebaut. Egal wo man gräbt, man findet nur jüdische Wurzeln in Israel und vor allem in Judäa, Samaria und Jerusalem.

§ 19
 „Der Zionismus ist eine Bewegung, die in ihrem Wesen imperialistisch, in ihren Zielen aggressiv und expansionistisch, in ihrem Aufbau rassistisch und fanatisch und in ihrer Struktur und in ihrem Streben faschistisch ist.“

Auch dieser Paragraph ist besonders eigenartig; das einzige, was daran stimmt, ist, dass der Zionismus eine Bewegung ist. Faschistisch ist hingegen Herr Arafat mit PLO, die mit Hitlergruß auftreten, dessen Onkel - der Mufti Husseini von Jerusalem - ein enger Freund Hitlers war. Der Vorwurf des Rassismus ist ebenso absurd, wo es doch in Israel eine absolut multikulturelle Gesellschaft aus über 150 Nationen gibt, die alle Israelis sein wollen. Wer hingegen aggressiv und machtbesessen ist, sieht man an den weltweiten Kriegen, Konflikten und Terroranschlägen, an denen seit 1945 zu 95 % Moslems beteiligt sind. Darüber hinaus ist Israel die einzige Demokratie im gesamten mittleren Osten.

Wenn man diese Charta also richtig liest, kommt die ganze Verlogenheit dieser Leute zum Vorschein, die immer das Wort Frieden im Munde führen, aber in ihren Herzen boshafte Pläne schmieden. Leider will die Welt dies einfach nicht sehen.

Wie anders hört sich doch da der Passus aus der israelischen Unabhängigkeitserklärung von 1948 an (siehe unten). Lesen Sie selbst den Text aus diesem noch heute gültigen Dokument und beachten Sie die Schritte, die Israel bereits getan hat: Frieden mit Ägypten und Jordanien, Rückgabe ureigenster jüdischer Gebiete an die Araber - um nur einige zu nennen. Was aber hat Herr Arafat bis heute zum Frieden getan? Die Terroristen werden nach wie vor geschützt und Israel wird angegriffen. Die vorgenannte Charta ist daher alles andere als dem Frieden dienlich.

„Der Staat Israel wird bereit sein, mit den Organen und Vertretern der Vereinten Nationen bei der Durchführung des Beschlusses vom 29. November 1947 zusammenzuwirken und sich um die Herstellung der gesamtpalästinensischen Wirtschaftseinheit bemühen.

Wir wenden uns an die Vereinten Nationen mit der Bitte, dem jüdischen Volk beim Aufbau seines Staates Hilfe zu leisten und den Staat Israel in die Völkerfamilie aufzunehmen.

Wir wenden uns - selbst inmitten mörderischer Angriffe, denen wir seit Monaten ausgesetzt sind - an die in Israel lebenden Araber mit dem Aufrufe, den Frieden zu wahren und sich aufgrund voller bürgerlicher Gleichberechtigung und entsprechender Vertretung in allen provisorischen und permanenten Organen des Staates an seinem Aufbau zu beteiligen.

Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frie­den und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitigen Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des ge­samten Nahen Ostens zu leisten.“

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Stand dieser Seite:  27. August 2005

   
 

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