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Judah - das jüdische Volk /
Erinnerst du dich

 
 

 

 

 

 

 Erinnerst du dich?

von David Arenson und Simon Grynberg

Israel blutet. Es genügt nicht, dies zu wissen. Fühle den Schmerz. Nimm dieses Gefühl in dich auf. Und handle entsprechend.

Hast du eine Träne für die Soldaten vergossen, welche sich verfahren haben und in Ramallah grausam gelyncht und zu Tode gequält wurden? Fühltest du den Schmerz, als du das zerstörte Grab von Joseph gesehen hast? Hast du die Schreie jenes tapferen Mannes gehört, der starb, als er versuchte, die Thora-Rollen von der Grabstätte zu retten?

Fühltest du den Schmerz, als die Kugeln des Scharfschützen durch den Kopf eines Babys drangen? Hast du deine Ohren verschlossen, als du den hoffnungslosen Schrei der trauernden Eltern hörtest?

Fühltest du den Schmerz, als die Sbarro Pizzeria im Zentrum von Jerusalem in die Luft gesprengt wurde, wobei 15 Menschen den Tod fanden, inklusive 7 Kinder, und 130 verwundet wurden?

Erinnerst du dich an die 20 Teenager, die getötet wurden, als sich ein Selbstmordattentäter ausserhalb der Dolphinarium Disco in der Nähe von Tel Aviv, entlang der Strandpromenade in die Luft sprengte? Was ist mit dem Kaffeehaus in Tel Aviv? Was ist mit jenen in Jerusalem? War es das Selbstmordattentat ausserhalb eines Lebensmittelgeschäftes, welches eine Grossmutter zusammen mit ihrem Enkelkind tötete? Oder war es vielleicht der Selbstmordattentäter, welcher sich ausserhalb eines Medizinzentrums in die Luft sprengte?

Fühltest du den Schmerz, als du vom Selbstmordattentat in der Jerusalemer Ben Jehuda Strasse hörtest, welches durch eine Autobombe ergänzt wurde, die einige Minuten später gezündet wurde, um die Zahl der Getöteten zu erhöhen und die sofortigen Rettungsarbeiten zu beeinträchtigen? Fühltest du irgendetwas zu diesem Zeitpunkt?

Fühltest du den Schmerz, als du die Bilder des fünfjährigen Matan und des vierjährigen Noam sahst, welche in ihrem Zimmer im Kibbuz erschossen wurden, als ihre Mutter Revital Ohayon ihnen eine Gutnachtgeschichte vorlas?

Hast du deine Gefühle unterdrückt, als du vom tödlichen Hinterhalt hörtest, welche das Leben des Sicherheitspersonals forderte, welche jene bewachten, die von ihrem Gebet am Grab der Patriarchen in Hebron nach Hause zurückkehrten? Hast du ihre Pein gefühlt? Kannst du dies ergründen?

Erinnerst du dich an die Bomben, welche in zwei Autos von jüdischen Bürgern platziert wurden und im Stadtzentrum explodierten – eine davon ausserhalb eines Kindergartens? Kannst du dir vorstellen, unter welchem Trauma jene kleinen Kinder seither leiden? Kannst du dir vorstellen, was geschehen wäre, wenn die Bombe die beabsichtigte Beschädigung angerichtet hätte?

Erinnerst du dich an den kleinen Chaim Shoham, ein fünfmonatiges Baby, welches brutal durch einen Stein in der Frontscheibe des Autos seiner Eltern von Palästinensern getötet wurde, welche sich am Wegrand versteckten?

Erinnerst du dich an die Ermordung des israelischen Touristikministers Rechavam Ze’evi, vor seinem Zimmer in einem Jerusalemer Hotel?

Erinnerst du dich an die 24-jährige Sima Franko, ein Kindergärtnerin, welche getötet wurde bei einem Schusswechsel, als der Minibus, welche die Lehrer zu einer regionalen Schule transportierte, von palästinensischen Terroristen angegriffen wurde? Möchtest du den Schülern erklären, wo ihre Lehrerin geblieben ist?

Fühltest du den Schmerz, als du die Bilder des Pessach-Massakers in der feierlich gedeckten Esshalle im Parkhotel in Netanya gesehen hast? 29 Menschen wurden getötet und 140 verletzt. Hamas hat sich stolz zu diesem Attentat bekannt.

Erinnerst du dich an die 11 Menschen, welche an einem Samstagabend brutal ermordet wurden, als sie an einer Bar-Mitzvah-Feier teilnahmen? Der Terrorist zündete die Bombe nahe bei einer Gruppe von Frauen, welche mit ihren Kinderwagen auf ihre Männer warteten, als diese aus der nahe gelegenen Synagoge kamen.

Fühltest du den Schmerz, als die Bombe in der Cafeteria der Hebräischen Universität explodierte, als diese gefüllt war mit Studenten verschiedener Rassen, Religionen und Nationalitäten? Wurde der Schock für die beraubten Familien getragen? Wurde er für dich getragen?

Wie viele Busse explodierten in Tel Aviv, Jerusalem und Haifa? Wie viele Kinder wurden getötet? Wie viele Soldaten? Wie viele israelische Bürger? Wie viele Eltern, Grosseltern, Freunde, Babys?

Bringt es dich zum Weinen, wenn du die Zahl der Toten hörst? Was ist mit jenen, die für den Rest ihres Lebens physisch und psychisch verwundet sind? Was würdest du ihnen sagen? Was könntest du ihnen sagen?

Was würdest du zu den Palästinensern sagen? Macht es dich in deinem Innern krank, wenn du die Videos der stolzen Selbstmordattentäter siehst, welche glücklich über ihre Entscheidung sind, so viele Menschen als möglich mit sich in den Tod zu reissen? Was denkst du über das Bild einer stolzen Mutter, welche über ihren toten Sohn lächelt?

Erinnerst du dich an die öffentliche Ausstellung an der Palästinensischen Universität zu Ehren des Massakers, welches in der Sbarro Pizzeria stattfand?

Erinnerst du dich an die Feiern der Palästinenser, welche den Bombenattentaten und den Attacken auf die Zwillingstürme in New York folgten?

Erinnerst du dich an Ruth Peled aus Herzliya und ihre 14-monatige Enkelin Sinai Keinan? Sie wurden geschlachtet, als sich ein Selbstmordattentäter neben einem Glacéstand ausserhalb eines Einkaufszentrums in Petach Tikva in die Luft sprengte. 37 Menschen wurden verletzt. Die Fatah Al Aqsa Märtyrer-Brigade übernahm stolz die Verantwortung für dieses Attentat.

Erinnerst du dich an den Selbstmordattentäter, der sich mit einer leistungsfähigen Bombe in einem dicht gedrängten Spielverein in Rishon Lezion in die Luft sprengte? 15 Menschen wurden getötet und 55 verwundet, als ein Teil des Gebäudes als ein Resultat der Explosion in sich zusammenstürzte.

Fühltest du den Schmerz, als Koby Mandell und sein Freund Josef durch Terroristen ermordet wurden, welche mit Steinen auf ihre Schädel einschlugen, danach das Blut der Jungen an den Wänden der Höhle verstrichen, wo ihre Körper später gefunden wurden?

Israel braucht dich. Öffne deine Augen und dein Herz. Siehst du, was passiert? Israel blutet. Es genügt nicht, dies zu wissen. Fühle den Schmerz. Nimm dieses Gefühl in dich auf. Und handle entsprechend.

Während Fatah, Islamic Jihad, Hamas und die Al-Aqsa-Märtyrer-Brigade sich stolz zu einem Attentat nach dem anderen an unschuldigen Menschen bekennen, hat sich in deinem Leben etwas verändert? Lebst du vielleicht weiter, als ob nichts geschehen würde?

Wir können unsere Augen nicht verschliessen vor der Propaganda, Aufhetzung und dem Terror, der heute stattfindet. Wir können die Waisen nicht ignorieren, die Kinder, welche ohne Väter und Mütter zurückbleiben, die Mütter, welche ohne ihre Söhne und Töchter zurückbleiben. Ihre Pein übersteigt unser Vorstellungsvermögen. Aber wir können sie nicht vergessen. 690 Menschen wurden durch palästinensische Gewalt und Terror seit September 2000 getötet. Wir müssen jetzt handeln.

Hier eine Liste von Dingen, die du tun kannst:

1. Bete für Frieden. Wenn du von Herzen und ernsthaft betest, stelle dir den Unterschied vor, den du dadurch machen kannst. Dein Schöpfer hört deine Gebete.

2. Wenn Freunde von dir in Israel leben, zeige ihnen, dass du dich um sie sorgst. Rufe sie an oder schreibe ihnen Briefe.

3. Die Existenz von Israel hängt von zwei Dingen ab: einer starken Armee und dem Thora-Studium. Lerne jede Woche einige zusätzliche Thora-Abschnitte oder unterstütze jemanden, der Thora studiert.

4. Schicke Briefe an deine Regierung. Bitte sie, Israel zu unterstützen und dränge sie dazu, Israel nicht immer wieder von neuem als Sündenbock hinzustellen.

5. Unterstütze die israelischen Rettungsdienste mit einer Spende: www.magendavidadom.org und www.walk4israel.com.

6. Unterstütze die israelische Wirtschaft – kaufe israelische Produkte – www.aidisrael.com.

7. Sei aktiv. Mache die Medien auf Propaganda und Lügen aufmerksam. Informiere dich über die Fakten, damit du den Unterschied erkennen kannst und lehre andere. Erinnere dich: Wissen ist Macht! www.israelactivism.com.

8. Schreibe Leserbriefe an die lokalen Redaktionen, in denen du dich für Israel einsetzt. Rufe deine lokalen Radiostationen an und erinnere die Zuhörer daran, dass Israel sich dem Frieden verpflichtet hat, seit es gegründet wurde, während die Araber kämpften und auch heute noch für die Zerstörung Israels kämpfen - www.honestreporting.com.

9. Besuche Israel – zeige den Israelis, dass sie nicht allein sind. Wenn jeder Jude einmal im Jahr Israel besucht, stelle dir die Auswirkungen vor – www.goisrael.com.

10. Schreibe israelischen Soldaten einen Brief zur Unterstützung: lettertosoldier@jazo.org.il.

11. Strecke den Arm zu deinen jüdischen Mitmenschen aus.

Wenn jedermann nur eine dieser Aktionen unterstützen würde, stell dir vor, welchen Unterschied dies machen würde. ◊

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Stand dieser Seite:  31. August 2005

   
 

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