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Haschiwah 27/1, © Copyright 2004, Lema’an Zion, Inc.

Hilfsaktionen und Dienste

Die Opfer des Terrors liegen uns sehr am Herzen; trotzdem vergessen wir andere Bereiche philanthropischer Arbeit nicht, in denen wir seit Jahrzehnten tätig sind.

Seit unserem letzten Bericht in HASCHIWAH haben wir vielen Neueinwanderern und anderen geholfen:

Eine Schule in Jerusalem bat uns, speziellen Unterricht für eine Gruppe von äthiopischen Schülern mit zu finanzieren. Sie stammen aus abgelegenen Dörfern und konnten nicht einmal in ihrer Muttersprache Amharisch lesen oder schreiben. Diese Falasch Mura-Kinder sind so arm, dass sie zu Hause keine warme Mahlzeiten haben und ganz auf die Schulspeisung (2 x täglich) angewiesen sind. Auch viele andere der 650 Schüler gehören zu den Ärmsten der Armen.

Außerdem versorgten wir bedürftige Familien mit Nahrungsmitteln. Einige waren in verzweifelter Lage; sie hatten überhaupt nichts Essbares mehr im Hause.

Dazu gehörte die Witwe und terrorgeschädigte Limor H. und ihre Familie (siehe: 5 27 Eine Reise auf Leben und Tod).

In den letzten paar Wochen gaben wir NIS 88‘000 (US$ 19‘760/€ 15‘550) aus. In diesem Betrag sind nicht die neuen Fälle unten enthalten, die uns von Personen und Hilfswerken anbefohlen wurden.

Wie in dem Fall von Limor H. hatte eine Familie kein Geld, um Heizöl zu kaufen. Der Ehemann war in einem Terrorattentat im September 2003 in Jerusalem getötet worden. Er hinterließ seine Frau, drei Kinder und seine Mutter. Wir verpflichteten uns, Heizöl für einen Winter für sie zu bezahlen.

Eine russische Heimkehrerin, die kürzlich ihren Abschluss an der juristischen Fakultät gemacht hatte, erlitt bei einem Anschlag auf einen Bus im November 2002 großflächige Verbrennungen. Sie braucht noch immer physiotherapeutische Behandlung, weil die Narbenbildung ihre Beweglichkeit einschränkt. Es wurde ihr eine Arbeit, beginnend in einigen Monaten, angeboten, doch momentan hat sie kein Einkommen. Eine Hilfsorganisation kontaktierte uns mit der Bitte, sie mit Lebensmitteln in dieser schwierigen Übergangszeit zu versorgen.

Eine äthiopische Familie von kürzlich eingewanderten Falash Mura-Immigranten braucht Schuhe für neun Kinder.

Eine andere Familie äthiopischer Neueinwanderer in Jerusalem braucht Haushaltsgegenstände wie Herd, Heizkörper, Küchengeräte und manches mehr.

Wir entschlossen uns, in allen hier genannten Fällen zu helfen, wobei wir auch weiterhin die in früheren Ausgaben von HASCHIWAH erwähnten Familien unterstützen. Wir können nicht immer „Ja“ sagen, aber wir versuchen es unseren Möglichkeiten entsprechend.

Eine besonders praktische Art, Bedürftigen zu helfen ist, ihnen Lebensmittel-Gutscheine für eine israelische Supermarktkette zu geben. Es bestärkt nicht nur den verantwortungsvollen Umgang mit der Unterstützung, es spart auch Geld, weil wir die Koupons mit einem Nachlass von 5-10% des Nominalwertes, je nach der Höhe des Gesamtbetrages, erhalten können. Viele der Hilfe-Empfänger sind von der Tatsache gerührt, dass es „Fremde“ gibt, die um sie besorgt sind. 

Wir danken Euch, liebe Leser, für die Unterstützung dieser Bemühungen, ebenso unserer Hasbara-Aktivitäten (Aufklärung über Israel) rund um die Welt. Vortragsreisen, Fernseh- und Radiosendungen sind für die kommenden Monate geplant. Unser nächster Reisedienst schließt die amerikanische Westküste und den Mittelwesten, Deutschland, Norwegen und die Schweiz ein.

—   Gabriel A. Goldberg

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Stand dieser Seite:  6. Juni 2005

   
 

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