Sie sind hier:

Israel /
Iran sorgt für Klarheit im Nahen Osten

 
 

 

 

 

 

Irans Präferenz für tote Iraner statt israelischer Hilfe und das instinktive Angebot des jüdischen Staates Hilfe anzubieten, um Iraner zu retten, sollte jedermann genügen, die Quelle des Nahostkonflikts zu begreifen.

 Iran sorgt für Klarheit im Nahen Osten

Dennis Prager, 30. Dezember 2003

Wenn Sie den Nahost-Konflikt verstehen wollen, hat der Iran gerade alles geliefert, was Sie dazu wissen müssen.

Ein gewaltiges Erdbeben tötet zwischen 20’000 und 40’000 Iraner und die iranische Regierung verkündet, dass Hilfe willkommen ist, aus jedem Land der Welt – mit der Ausnahme Israels.

Diese wenig berichtete Nachricht hat große Bedeutung. Sie verlangt nach Kommentierung.

Israel hat nicht nur die erfahrensten Mannschaften, um Überlebende in bombardierten Gebäuden zu finden, es liegt auch nur zwei Flugstunden vom Iran entfernt. Mit anderen Worten: Kein Land der Welt käme auch nur annähernd an Israels Möglichkeiten heran, um schnell und effizient iranisches Leben zu retten.

Aber das bedeutet den Herrschern des Iran nichts. Die islamische Regierung des Iran hat der Welt verkündet, dass es besser ist, dass die eigenen Landsleute und Mit-Muslime – Männer, Frauen und Kinder – unter Schutt begraben sind, als von einem Juden aus Israel gerettet zu werden.

So tief geht der Hass auf Israel und die Juden in einem Großteil der muslimischen Welt.

Hunderte Millionen von Muslimen – Araber und Nicht-Araber, Sunniten und Shiiten – hassen Israel mehr als sie das Leben lieben. Die Führer der palästinensischen Terrororganisation Hamas erklärten wiederholt: „Wir lieben den Tod mehr als die Juden das Leben lieben.“ Und nun verkündet der Iran, dass es für Muslime besser ist unter der Erde zu ersticken, als von einem Israeli gerettet zu werden.

Naive Westler – darunter die meisten Akademiker, Intellektuellen, Mitglieder der internationalen Nachrichtenmedien und fast alle anderen auf der Linken – lehnen es ab, die Einzigartigkeit des arabisch-muslimischen Hasses auf Israel und die Juden anzuerkennen. Dennoch gibt es in der Welt keinen daran heran reichenden analogen Hass. Seit dem Nazi-Hass auf die Juden hat die Menschheit keinen vergleichbaren Hass erlebt.

Das ist der Grund, dass die Überlebenden des Erdbebens, die Schaffung eines palästinensischen Staates und das Leben selbst in der islamischen und arabischen Welt weit weniger wichtig sind als das Töten von Juden und die Vernichtung des jüdischen Staates.

Das ist der Grund, dass arabische Zeitungen Artikel von arabischen Professoren abdrucken, die beschreiben, wie Juden angeblich nicht-jüdische Kinder abschlachten, um deren Blut für Feiertags-Mahlzeiten zu benutzen.

Das ist der Grund, dass der malaysische Premierminister Mahathir Mohammed Standing Ovations von den Staatsoberhäuptern eines jeden muslimischen Landes erhalten konnte, als er ihnen sagte, „die Juden beherrschen die Welt durch Stellvertreter“.

Das ist der Grund, dass palästinensische Eltern den Selbstmord-Terror ihrer Söhne feiern – die Freude, dass israelische Familien getötet werden, überwiegt den Schmerz über den Tod des eigenen Kindes.

Westliche Naive neigen dazu, Plattitüden zu glauben wie: „Tief innen drin sind alle Menschen wirklich gleich“, „Alle Menschen wollen Frieden“ und - die größte Unwahrheit des Multikulti - dass keine Kultur einer anderen moralisch überlegen ist. Das ist der Grund, dass sie sich der Wahrheit über den naziartigen Hass, der die arabisch-muslimische Welt durchdringt, und die sich daraus ergebende moralische Kluft zwischen dieser und den Israelis nicht stellen. Sie zerschlägt einfach zu viele ihrer Illusionen.

Die iranische Ablehnung von Rettungspersonal des jüdischen Staates sollte all diesen Leuten helfen, den einzigartigen Hass zu erkennen, der die Wurzel des arabisch-israelischen Streits ist und anerkennen, dass es daher ein Konflikt ist, der keinem anderen auf dieser Welt gleicht.

Genauso sollte das sofortige und ernst gemeinte israelische Angebot von Rettungkräften an den Iran die moralische Kluft zwischen Israel und seinen Feinden glasklar werden lassen. Trotz der Tatsache, dass der Irak der größter Unterstützer des antiisraelischen (und antiamerikanischen) Terrors ist; und trotz der Tatsache, dass der Iran wiederholt erklärte, Israel müsse ausgelöscht werden (mit anderen Worten: dass er einen zweiten Holocaust anstrebt), bot Israel an, seine Leute zu schicken, um iranisches Leben zu retten.

Die beiden Reaktionen – Irans Vorzug für iranische Tote statt israelischer Hilfe und das instinktive Hilfsangebot des jüdischen Staates, bei der Hilfe iranische Leben zu retten – sollten jedermann reichen, um die Quelle des Nahost-Konflikts zu begreifen. Aber das wird nicht geschehen. Denn diejenigen, die antiisraelisch oder „ausgewogen“ sind, sind das nicht wegen, sondern trotz der Fakten. ◊

___

Original erschienen auf:
http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=36372

http://www.townhall.com/columnists/dennisprager/dp20031230.shtml
am 30. Dezember 2003

Übersetzung aus dem Englischen: H. Eiteneier

5 5 zurückblättern

 


click

 

 
   
   
                       

   

Startseite

       
   

Jerusalem - Yerushalaim - Zion

     
   

Judah - das jüdische Volk

       
   

- Israel

     
   

Judenverfolgung - Judenvernichtung

       
   

Bücher und Schriften

     
   

Hilfe für Terroropfer

       
    Impressum + Links      
   

Verschiedenes + Aktuelles

     
             
       
 

Stand dieser Seite:  31. August 2005

   
 

webmaster

   
             

21