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Judah - das jüdische Volk/
 
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Kann das Volk eines Landes an einem Tag zur Welt kommen?

von Rabbi Professor Jonathan Sacks, Oberrabbiner von Grossbritannien

Gott hat sein Volk nach Hause zurück gebracht und versprochen, ihnen eines Tages Frieden zu geben. Kein Volk hat Frieden nötiger. Kein Volk hat Frieden mehr verdient.

Der Oberrabbiner von Grossbritannien hat diese Rede am Shabbat, Rosh Chodesh Iyar, 5762 (13. April 2002) in London gehalten. Seine Botschaft klingt auch heute noch laut und klar. 

"Wer hat solches gehört? Wer hat dergleichen gesehen? Kommt wohl das Volk eines Landes an einem Tage zur Welt? Oder wird eine Nation geboren auf einen Schlag? Denn kaum in Wehen, hat Zion auch schon ihre Kinder geboren. Sollte ich bis zur Geburt bringen und nicht gebären lassen? spricht der Herr. Oder sollte ich, der ich gebären lasse, wieder verschliessen?

Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so will ich euch trösten und ihr werdet in Jerusalem Trost finden."
Jesaja 66: 8-9, 13

Jesajas Worte, welche wir heute Morgen als Haftara für den Shabbat Rosh Chodesh lesen, sind mehr als eine blosse Vision. Sie zeigen uns, was es heisst, ein Prophet zu sein.

Keiner war ernster in seiner Israel-Kritik als Jesaja. Das erste Kapitel, welches seinen Namen trägt, ist eine der grössten Abhandlungen gesellschaftlicher Kritik in der religiösen Geschichte der Menschheit. Bis heute lesen wir dieses Kapital am Shabbat vor Tisha b'Av (Trauertrag um den zerstörten Tempel).

Dennoch, als Israel in der Krise steckte, sagte Jesaja nicht: "Ich habe es euch ja gesagt." Er sagte auch nicht: "Ihr seid selbst schuld." Nein, er tröstete sein Volk. Er gab ihnen Stärke. Mehr als Stärke, er gab ihnen Hoffnung.

Falsche Propheten sind in guten Zeiten bei ihrem Volk und verlassen ihr Volk, wenn die Dinge schlecht stehen. Wahre Propheten sind das genaue Gegenteil. In guten Zeiten kämpfen sie mit hohen Idealen gegen die Selbstzufriedenheit. Aber wenn die Dinge schlecht stehen, ermuntern sie ihr Volk, indem sie in ihrer Notlage bei ihnen sind und ihnen Mut machen, weiterzukämpfen.

Jesaja hat vorhergesehen, dass die Rückkehr nach Zion schwierig sein würde. Israel würde Feinden von aussen und Trennung von innen gegenüberstehen. Und in diesem Augenblick wendet sich Jesaja seinem Volk zu und tröstet es.

"Kann ein Volk eines Landes an einem Tag geboren werden? Oder wird eine Nation geboren auf einen Schlag?" Die Rückkehr nach Zion wird mit keinem anderen Ereignis in der Geschichte vergleichbar sein, sagt Jesaja. Es wird so aussehen, als ob fast über Nacht eine Nation wiedergeboren wurde: Etwas, was nie zuvor oder danach geschah. Ein Volk würde aus dem Exil zurückkehren; als ehemalige Sklaven die Freiheit wieder neu entdecken und in ihre uralte Heimat zurückkehren.

Und dann sagt der Prophet die entscheidenden Worte: "Sollte ich bis zur Geburt bringen und nicht gebären lassen? Oder sollte ich, der ich gebären lasse, wieder verschliessen?" Rashi erklärt: Nachdem Gott den Prozess der Erlösung begonnen hat, wird Er nicht in der Mitte stoppen. Mit welchen Schwierigkeiten ihr auch konfrontiert werdet, welche Kriege ihr auch zu kämpfen habt, verzweifelt nicht. Denn Gott hat euch nicht zurückgebracht ins Land, nur um euch dann im Stich zu lassen, möge Gott dies verhindern. Genauso, wie Gott bei euch war am Anfang, so wird Er auch mit euch auf dem Weg sein. Und in den Worten, mit welchen wir bis heute die Hinterbliebenen trösten, fährt der Prophet fort: "Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so will ich euch trösten und ihr werdet in Jerusalem Trost finden." Genauso wie Gott sein Volk nach Jerusalem zurück gebracht hat, so wird er ihnen Trost und Mut geben, ihre schrecklichen Verluste und ihre unermessliche Not zu überleben.  

Diese Worte, tausend Jahre alt, könnten heute nicht aktueller sein.

Wir befinden uns zwischen zwei Tagen des jüdischen Jahres. Yom haShoa (Holocaust-Gedenktag) und Yom haAtzmaut (Unabhängigkeitstag), die Tage, an denen wir uns an den Holocaust und an die Geburt des Staates Israel erinnern. Dazwischen werden wir erinnert, weshalb Israel existiert: Nicht bloss wegen der Ermordung eines Drittels unseres Volkes; nicht bloss, wäre Hitler erfolgreich gewesen, wir heute nicht hier sein würden; sondern weil, als alle Nationen dieser Welt im Jahre 1938 in Evian, Frankreich, zusammenkamen, ein Land nach dem anderen im vollen Wissen der Gefahr, in welcher die Juden Europas standen, sagte: Wir haben keinen Platz für die Juden. Auf diesem riesigen Planeten war kein Zentimeter Land, welches die Juden ihre Heimat nennen konnten.

Die Rückkehr nach Zion begann nicht im Jahre 1938; sie ist so alt wie die Worte des Propheten Jesaja. Die Juden haben Israel nie freiwillig verlassen. Sie wurden aus dem Land vertrieben durch andere Mächte: Zuerst die Babylonier, dann die Römer und danach die Kreuzritter. Wann immer sie konnten, kehrten sie zurück, sogar in den gefährlichen Tagen des Mittelalters, wie dies Judah Halevi, Nachmanides und die Familie von Maimonides getan hat, bevor sie gezwungen waren, Israel Richtung Ägypten zu verlassen. Die Juden haben nie auf ihr Recht an Eretz Israel verzichtet und nie, in all den Jahrhunderten, haben sie aufgehört für den Tag ihrer Rückkehr zu beten. Lange vor dem Holocaust, bevor die Balfour Erklärung im Jahre 1917 diesem Recht Ausdruck gab. Und dennoch kann kein Zweifel bestehen, dass der Grund, welcher die Vereinten Nationen dazu brachte, im Jahre 1947 für einen jüdischen Staat zu stimmen, das Wissen war, dass nach dem grössten Verbrechen von Menschen gegen die Menschheit, die Juden eine Heimat im Sinne der Definition des Poeten Robert Frost benötigten: "Ein Ort, wo sie dich, wenn du nirgendwohin gehen kannst, hinein lassen müssen."

Es war ein einfaches, tragisch überfälliges Eingeständnis der Tatsache, dass die Juden ebenfalls Rechte haben, darunter das Grundrecht zu leben, zu existieren, in den Strassen zu spazieren, einen Bus zu nehmen, ein Mittagessen in einem Restaurant einzunehmen, in einen Einkaufsladen zu gehen, ohne die Furcht, dass dich jemand angreifen, verletzen oder ermorden würde, einfach weil du bist, was und wer du bist. Keinem Volk wurde dieses Recht für längere Zeit verweigert als dem jüdischen Volk. Und ohne dieses Grundrecht gibt es keine anderen Rechte. Und nach dem Holocaust haben die Nationen dieser Welt schliesslich eingesehen, dass dies bedeutet, dem jüdischen Volk ein „zu Hause“ zuzugestehen, ein Ort, wo sie sich selbst verteidigen können und nicht auf den guten Willen anderer angewiesen sind. Gerade weil dieser Platz, als sie ihn im Jahre 1938 so dringend brauchten, nicht vorhanden war.

Heute kämpft der Staat und das Volk Israel für sein Leben im elementarsten Sinn des Wortes. Das Recht zu leben setzt das Selbstverteidigungsrecht voraus, und was für den einzelnen zutrifft, kann auch auf Nationen angewendet werden. Dafür wurden die Nationen in erster Linie geschaffen, um die Sicherheit ihrer Einwohner zu gewährleisten. Dies ist, gemäss jeder politischen Philosophie, religiös oder säkular, die Basis jedes sozialen Vertrages, ohne den das Leben gemäss Hobbes "hässlich, brutal und kurz ist". Wenn du einer Nation das Recht, sich gegen Gewalt und Terror zu verteidigen, absprichst, dann verweigerst du ihr das Recht zu existieren. Und genau dies tun und sagen die Feinde und Kritiker Israels nur 54 Jahre nach seiner Geburt und nur 57 Jahre nach dem Holocaust.

In den letzten 18 Monaten und in vermehrtem Masse in den letzten Wochen wurde ein Krieg gegen Israel an zwei Fronten geführt: der erste in den Strassen, Einkaufszentren und Bussen in Jerusalem, Haifa und Tel Aviv, ein Krieg des Terrors gegen die Unschuldigen, gegen Jung und Alt, Männer, Frauen und Kinder, ein Terror, der blind ist in seinem Hass und selbstmörderisch in seiner Wirkung. Es würde schwierig werden, in den gesamten Annalen des menschlichen Blutvergiessens eine perversere Kampagne als diese zu finden. Diejenigen, welche dieses Verbrechen begehen, oder es entschuldigen und fördern, behaupten, einen Jihad, einen heiligen Krieg, zu führen. Nie gab es einen unheiligeren Krieg, eine Entweihung von allem echt Heiligen. Menschen in Bomben, den Mord von unschuldigen Zivilisten in einen Akt des Märtyrertums zu verwandeln, der Versuch, jenes Volk zu vernichten, von dem man behauptet, die gleichen Vorfahren zu haben - das ist kein heiliger Krieg. Es ist eine Gotteslästerung gegen den eigentlichen Schöpfer des Lebens, der uns gelehrt hat, das Leben zu schätzen und zu heiligen. Und dennoch, es gibt keinen Protest: Nicht von den geistlichen Führern des Islam; nicht einmal von den geistlichen Führern des Christentums; und natürlich auch nicht von den Vereinten Nationen. War das heilig - ein Selbstmordattentat an unschuldigen Menschen in Netanya zu organisieren, als sie sich in einer der heiligsten Nächte des Jahres versammelt hatten, in der Seder-Nacht, um die heilige Geschichte der Freiheit zu erzählen? Die Nazis planten die Vernichtung des Warschauer Gettos an Pessach, weil sie beweisen wollten, dass - möge Gott dies verhindern - es keinen Gott gibt. Bis jetzt haben wir nicht gedacht, dass es ein eine grössere Bosheit als diese geben würde. Aber es gibt etwas noch Schlimmeres. Das gleiche zu tun und dann zu behaupten, dass es einen Gott gibt, der solche Dinge vergibt - dies ist ein neuer Tiefpunkt in der Geschichte der Menschheit.

Israel ist ein mutiges Volk. Es musste mutig sein, um zu überleben. Und dennoch: Während der Pessach-Tage waren die normalen Israelis das erste Mal in der Geschichte von Furcht traumatisiert, weil sie nicht wussten, ob ein Ausflug in den lokalen Supermarkt in einer Tragödie enden würde, weil sie nicht wussten, ob ihre Kinder lebendig von einem einfachen Ausgang mit Freunden heimkehren würden. Kein Volk kann so leben. Von keiner Nation sollte man erwarten, dass sie so leben muss. Nicht alle Angriffe werden in den Nachrichten erwähnt; nur die Schlimmsten. Deshalb haben die meisten Menschen keine Ahnung, dass Israel in den letzten zwölf Monaten 7'732 Terrorangriffe erlitt, mehr als 20 pro Tag, fast einer pro Stunde, 365 Tage lang. Wenn der Terror irgendwo besiegt werden muss, dann muss er in Israel besiegt werden, weil Israel im vergangenen Jahr mehr als jede andere Nation der Welt unter dem Terror gelitten hat. Wie kann die westliche Welt für sich das Recht in Anspruch nehmen, den Terror zu bekämpfen, wie sie es tut, und dann Israel dieses gleiche Recht verweigern? Wie können sie die Taliban in Afghanistan bombardieren und dann protestieren, wenn Israel - mit viel grösserer Vorsicht - versucht, die Selbstmordattentäter auszurotten, welche seine eigene Bevölkerung bedrohen, nicht ein- oder zweimal, sondern täglich? Solch eine Doppelmoral darf nicht existieren, wenn die Menschheit überleben will.

Aber das ist nur die erste Front des Krieges, der gegen Israel geführt wird. Die zweite Front ist noch gefährlicher. Es gibt eine körperliche Bosheit, aber es gibt auch eine moralische Bosheit, und niemand hat dies besser beschrieben, als der Prophet Jesaja selbst: "Wehe", sagte er, "denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Dunkelheit zu Licht und Licht zu Dunkelheit machen." Jesaja 5:20

In den letzten 18 Monaten wurde in der Presse, im Fernsehen, in internationalen Foren und in der öffentlichen Meinung eine bösartige Kampagne gegen Israel geführt. Sie besteht darin, dass man Terrorakte als einen legitimen Ausdruck der Wut bezeichnet, und Israels Selbstverteidigung als ein Akt des Terrors. Als ob Israel wollte, dass so etwas passiert. Als ob Israel Blutvergiessen suchen würde, wenn es dies doch so sehr hasst. Als ob Israel Krieg wollte, wenn es sieben Jahre damit verbracht hat, dem Frieden nachzujagen. Was für ein Wahnsinn ist es doch, wenn Israel als der Aggressor gebrandmarkt wird, obwohl es den Palästinensern in Camp David und in Taba einen eigenen Staat angeboten hat, mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt, im gesamten Gaza-Streifen und in 97 % der Westbank mit weiteren 3 % vom israelischen Kernland? Wenn Terror legitim ist und Selbstverteidigung nicht, dann ist damit das Verbrechen legitim und Gesetzesmässigkeit nicht. Wenn die Suche nach Frieden Aggression und der Vertragsbruch durch Yasser Arafat Führerschaft genannt wird, dann haben wir die Stufe erreicht, wo Böses gut genannt und Dunkelheit als Licht bezeichnet wird.

Was müssen wir dann also tun? Wir müssen das tun, was uns der Prophet Jesaja gelehrt hat zu tun - das Volk, das sich in Schwierigkeiten befindet, trösten und den Verzweifelten Hoffnung bringen. Wir müssen uns daran erinnern, dass nur eine Woche im jüdischen Kalender, bloss drei Jahre in der Geschichte, den Yom haShoa vom Yom haAtzmaut trennen. Ein Volk, das dem Engel des Todes von Angesicht zu Angesicht gegenüberstand, wurde innerhalb von drei Jahren (1945 bis 1948) wiedergeboren als eine selbständige Nation im Land seiner Anfänge. In Jesajas Worten: "Wer hat solches gehört? Wer hat dergleichen gesehen? Kommt wohl das Volk eines Landes an einem Tage zur Welt? Oder wird eine Nation geboren auf einen Schlag?"

Israel wurde nicht nur zum Zufluchtsort für Juden, welche auf der ganzen Welt verfolgt wurden. Mehr als jedes andere Land seiner Grösse und seines Alters wurde es zu einem Segen für andere. Israel war bereit, jedem Land, das sich mit der Bitte um Hilfe an Israel wandte, medizinische Hilfe, technologische Hilfe, landwirtschaftliche Ratschläge und humanitäre Unterstützung zu geben. Wenn es in der Welt Gerechtigkeit gäbe, würde Israel heute nicht verurteilt, sondern Israel würde für jedes neue Land, jede Entwicklungsregion als ein Modell dienen, wie man Demokratie aufrecht erhalten, wirtschaftliches Wachstum schaffen, eine alte Sprache zu neuem Leben erwecken, uralte Ruinen wieder aufbauen und eine Heimat für Flüchtlinge zur Verfügung stellen kann. Israel ist ein lebendiger Lehrgang der Hoffnung; und wenn Israel nicht erlaubt wird, sich selbst zu verteidigen, dann verurteilt die Welt die Hoffnung selbst.

Aber es gibt noch etwas. Der eigentliche Kern des Judentums ist das Wort "Emuna". Emuna wird oft als Glaube übersetzt, aber das ist nicht seine richtige Bedeutung. Emuna meint Treue, Loyalität, da zu sein für jemand anderen, wenn er dich braucht und nicht davonlaufen, wenn schwierige Zeiten kommen. Das braucht Israel von uns, den Juden in der Diaspora, in der heutigen Zeit. Israel bittet uns nicht, seine Regierung, seinen Ministerpräsidenten, seine Parteien oder seine Politik zu unterstützen. In diesen Dingen sind wir berechtigt, nicht mit Israel überein zu stimmen. Was Israel gerade jetzt von uns braucht, ist Loyalität. Ja, es gibt Zeiten, wo wir kritisieren können, wie dies auch Jesaja tat. Aber nicht, wenn Israel sich in einer Notlage befindet. Dann müssen wir Israel unterstützen. "Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so will ich euch trösten und ihr werdet in Jerusalem Trost finden."

Es gibt viele Möglichkeiten, Israel Trost zu bringen: Indem man Israels Recht verteidigt, indem man der Presse schreibt, indem man mit Freunden und Verwandten in Israel telefoniert und sie wissen lässt, dass "wir mit euch sind", oder einfach, indem man betet - unsere älteste und grösste Quelle der Stärke. Lasst uns dem Volk Israel zeigen, dass sie nicht alleine sind; dass wir mit ihnen stehen. Und lasst uns immer wieder an Jesajas Glaube erinnern, dass Gott, der sein Volk nach Hause zurückgebracht hat, ihnen eines Tages auch Frieden geben wird. Kein Volk braucht den Frieden nötiger. Kein Volk hat den Frieden mehr verdient. Hashem oz le-amo yiten - möge Gott seinem Volk Kraft geben in dieser Stunde der Versuchung. Hashem yevarech et amo vaShalom. Und möge Er ihnen jenen Segen geben, an dem sie mehr als alle anderen festhalten: Friede, schnell in unseren Tagen, Amen.
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publiziert in www.aish.com

Übersetzung aus dem Englischen: Gabriela Michel, 1.Mai2004

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Stand dieser Seite:  2. Oktober 2005

   
 

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