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Terror in Europa

 
 

 

 

 

 

  Terror in Europa               

Texte der Autoren:

- Erwin Jenni
- Mervyn S. Kersh
- Christian Struder

 

 Jetzt ist es traurige Gewissheit, dass sich die ersten Selbstmordattentäter auf europäischem Boden in die Luft gesprengt haben. Eine Steigerung dessen, was sich schon lange abgezeichnet hat. Die Grausamkeiten islamistischer Fanatiker und seiner Helfer werden im "noch" christlichen Abendland eher zu- als abnehmen.

  Wussten Sie, dass...

...die Terroristen gezielt Orte auswählten, wo sie ihre todbringende Ladung zur Explosion brachten, damit sich ein "brennendes Kreuz" in London bilden konnte? (Es braucht nicht sehr viel um zu erkennen, dass sich die Moslems in einem tödlichen Kampf gegenüber der christlichen Zivilisation befinden. Zuerst die Juden, dann die Christen).

...es nie Juden, Christen oder Hindus sind, die sich willentlich in die Luft sprengen, um dabei möglichst viele unschuldige Männer, Frauen und Kinder mit in den Tod zu reissen? Da muss doch etwas total falsch sein mit einer Religion, die Selbstmordattentäter hervorbringt.

...der britische Premierminister Tony Blair nach dem Attentat von London es nicht versäumte, die islamischen Führer und Geistlichen einzuladen, um gemeinsam mit ihnen den radikalen Islam zu verurteilen, damit die moslemische Gemeinschaft und der Islam in England nicht dem Generalverdacht anheim fallen - gleichzeitig Tony Blair den Standpunkt vertritt, Saudi-Arabien sei ein moderater islamischer Staat, der aktiv eine Lösung für das Problem des radikalen Islam suche? (Warum versteht der britische Premierminister nicht, dass Saudi Arabien und Iran die aktivsten Förderer und Unterstützer des radikalen Islam sind? Nicht nur in ihren eigenen Ländern, sondern in Übersee genauso. Tag für Tag exportieren sie die todbringende Ideologie nach England und dem Westen).

... die Ignoranz britischer Offiziellen so weit ging, dass sie Tariq Ramadan einluden, um mit ihm zusammen die Terrorattacke auf London zu analysieren? Tariq Ramadan wurde aufgrund seines terroristischen Hintergrundes (seine Familie hat Verbindungen zu der radikalen Moslembruderschaft) vom Immigrationsdepartment der USA die Einreise verweigert. Ramadan wurde auch von Frankreich verbannt aufgrund seines terroristischen Hintergrundes. Dies ist also der Mann, von dem britische Autoritäten etwas über Terrorbekämpfung lernen wollen. Eines ist sicher: Er wird Israel und die USA als Hauptschuldige des islamistischen Terrors hinstellen. Ramadan ist ein Heuchler und Lügner, der das Richtige sagt, um einen Fuss im Türspalt zu haben, damit er weiterhin islamistische Terroristen ideologisch unterstützen kann.

...es in Europa keine Schweigeminute für die fünf israelischen Terroropfer gab, die nur wenige Tage nach dem Terroranschlag in London bei einem feigen Selbstmordattentat ihr Leben verloren haben? Auch während den letzten fünf Jahren gab es keine öffentliche Bekundung des Mitgefühls irgendeiner Regierung Europas gegenüber mehr als 1000 israelischen Todesopfern, die durch palästinensische Fanatiker in Stücke gerissen wurden. Ist man gleichgültiger, wenn es sich bei den Todesopfern um Juden handelt? Oder einfach mehr an Öl und guten Geschäften mit arabischen Diktaturen interessiert als am Wohlergehen der Juden? Mit anderen Worten: Lieber Öl statt Juden, lieber Appeasement mit den in Europa lebenden Moslems statt Abwehr und Bekämpfung des Terrors (man möchte die guten Geschäfte mit arabischen Staaten doch nicht gefährden). Frieden in unserer Zeit? Wird dies die Moslem-Fanatiker von ihrer todbringenden Mission abhalten? Lehrt uns die Geschichte nicht das Gegenteil?

Die Feinde des Lebens sind mitten unter uns. Das Netzwerk des Terrors in Europa steht. Europa ist nach wie vor zu naiv, um dieser Gefahr ernsthaft begegnen zu können. Gerade auch weil man Jahrzehnte lang Israel in diesem Kampf nicht nur nicht unterstützte, sondern den Terroristen in ihrem Krieg gegen die Juden politisch und finanziell zur Seite stand. Wie heisst es doch: Was man sät, das wird man ernten.

Europa, dein Name ist Feigheit.

  Erwin Jenni – Montag den 18. Juli.2005

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 Wie jeder andere Jude wünsche auch ich mir endlich Frieden (nicht Gewalt) im Land Israel und der ganzen Welt. Indem man den Forderungen von Gewalt nachgibt, erreicht man keinen Frieden - es bringt uns nur noch mehr Gewalt. Konzessionen? Welche Konzessionen haben die arabischen Staaten Israel offeriert? Die Juden haben akzeptiert, dass 77% vom Erez Israel Mandat "Palästina" (welches heute Jordanien ist) den Arabern übergeben worden ist. Aber dies war nicht genug für sie: Sie wollen noch mehr Land. Es ist die konstante Hoffnung auf noch mehr, das sie bekommen wollen, weil man ihnen immer wieder kleine Stücke davon gibt, die den Terror aktiv sein lässt. Etwas für nichts. Das ist alles, was man dafür bekommt. Sowohl in Europa als auch in Israel wird man dafür niemals Frieden erreichen können.

  Mervyn S. Kersh - 16. Juli 2005 

Ich denke, dies ist die Zeit, in der folgende Prophezeiung vor unseren Augen in Erfüllung geht: „Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen; die Finsternis für Licht und Licht für Finsternis erklären; die Bitteres süss und Süsses bitter nennen! Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sich selbst verständig dünken!"

(Jesaja 5: 20,21)

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 Islamisten-Paradies Schweiz: Hetzen, planen, finanzieren

von Christian Struder

Die Schweiz gilt als idealer Stützpunkt für die Vorbereitung und Finanzierung von Terroranschlägen. Nun klagen internationale Ermittler, dass unsere Behörden zu wenig dagegen unternehmen.

‚Allahu Akbar’ – Gott ist gross - ruft der Imam in die Moschee des Islamischen Zentrums in Genf. Und die Gläubigen kommen: alte Männer mit Bart und muslimischer Kopfbedeckung, junge Burschen, glatt rasiert, in Jeans und Polohemden. Im Gleichtakt der Bewegungen berühren die Betenden mit der Stirn den Boden, verbeugen sich gen Mekka. «Islam bedeutet Frieden mit sich selbst und mit Gott – auch wenn ihr unter Islam nur noch Mord versteht», hat der 19-jährige Tunesier Feisal noch kurz vor dem Gebet rasch gesagt.

Erstaunlich gemässigte Worte. Geführt wird das Genfer Zentrum nämlich von Professor Tarik Ramadan und seinen Brüdern. Ramadan ist ein islamischer Intellektueller mit Schweizer Staatsbürgerschaft und Genfer Wohnsitz. Am nächsten Sonntag soll er an einer Tagung in London teilnehmen. Thema: die Gefährdung junger Muslime in Europa durch den Islamismus. Finanziert wird seine Teilnahme von Scotland Yard – aus öffentlichen Geldern, wie die Londoner Zeitung «The Sun» schreibt. Als das Blatt den Genfer als radikalen Islamisten vorstellte, der in den USA und Frankreich als unerwünschte Person gilt, suchte Scotland-Yard-Chef Sir Ian Blair Begründungen: Ramadan habe die Anschläge in London verurteilt, zudem sei er einer der wenigen, die junge, radikalisierte Muslime überhaupt noch erreichen.

«Glauben die Briten wirklich, dass man einen Brandstifter als Feuerwehrmann engagieren kann?», so die wütende Reaktion eines hochrangigen europäischen Geheimdienstlers, der auch als Islamwissenschafter arbeitet. Er hält Tarik Ramadan für einen Wegbereiter des Islamismus: «Ramadan ist ein radikal-islamistischer Propagandist. Die Ghettokids folgen ihm. Seine geistige Heimat ist der Wahabismus der Saudis – und ohne die Wahabiten gäbe es keine Al Kaida.» Der Islamist Tarik habe wie sein Bruder Hani Ramadan in der Schweiz ein sicheres Refugium gefunden; von hier aus verbreite er seine islamistische Überzeugung.

Der Fachmann steht mit dieser Einschätzung nicht allein. Sein Kollege, der US-Terrorexperte Daniel Pipes, verweist auf angebliche Erkenntnisse westlicher – auch Schweizer – Nachrichtendienste. Danach soll Ramadan zusammen mit seinem Bruder 1993 im Genfer «Penta-Hotel» ein Treffen zwischen Aiman al-Sawahiri – heute Nummer 2 der Kaida – und dem blinden Scheich Omar Abdel Rahman eingefädelt haben. Rahman ist der Mann, der 1993 den ersten Anschlag auf das World Trade Center organisiert hat. Tarik Ramadan war bis gestern abend für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Weil der islamistische Terror an den Ländergrenzen nicht Halt macht, fordert Bayerns Innenminister Günther Beckstein «gerade im präventiven Bereich europaweit eine sehr viel intensivere Zusammenarbeit». Genau daran aber, klagt ein französischer Ermittler an der Grenze zu Genf, hapere es in Bern. Obwohl «die Schweiz Islamisten aus ganz Europa zunehmend als idealer Ort für Logistik, Finanzierung und Operationsplanung gilt, ist das Land für die westlichen Dienste immer noch ein ‚schwarzes Loch’. Wir bekommen entschieden zu wenig Informationen». Beckstein, der für eine mögliche Regierung Merkel als Berliner Innenminister gehandelt wird, bestätigt, dass «es Fälle gibt, in denen wir schlicht nichts oder zu wenig Informationen bekommen». Auf keinen Fall aber möchte der deutsche Politiker so weit gehen wie der Pariser Geheimdienstler, der gar von «Besänftigungspolitik» spricht: «Man glaubt in der Schweiz offenbar, dass aus Saudi-Arabien und den Golfstaaten Milliardensummen abgezogen werden, wenn man den Islamismus zu offensiv bekämpft.»

Keine Kompetenz im Geheimbereich

Jürg Bühler, stellvertretender Leiter des Inlandnachrichtendienstes DAP, weist solche Anschuldigungen entschieden zurück. «Der DAP hat auf nachrichtendienstlicher Ebene zahlreiche Verbindungen in Europa und weltweit. Der Informationsfluss ist sehr intensiv und erreicht in beide Richtungen mehrere tausend Meldungen pro Jahr.» Zugleich gesteht Bühler aber auch ein, dass der Aktionsradius des DAP begrenzt ist. Seine Behörde besitze «keine Kompetenzen zur Informationsbeschaffung im Geheimbereich von Personen», dürfe «keine Durchsuchungen durchführen und auch keine Auskünfte von Finanz-Intermediären verlangen».

Da dürfte es allerdings auch schwer fallen, ausländische Dienste zu beruhigen. Die behaupten nämlich, dass radikal-islamische Zentren in der Schweiz mit saudischen Geldern finanziert werden – ganz ähnlich wie Al Kaida.

   Veröffentlicht im Sonntagsblick vom 17. Juli 2005

   http://www.blick.ch/service/sobli/artikel23179

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Stand dieser Seite:  21. Juli 2005

   
 

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