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Unsere Entschuldigung

 
 

 

 

 

 

Unsere Entschuldigung

Eine Satire. Zum Nachdenken.

von Prof. Stephen Berger, Tel Aviv Medical Center
 

Nach der letzten Gräueltat in Jerusalem hat US-Außenminister Powell die Palästinenser gedrängt, die Sache in irgendeiner Form zu verurteilen. Premierminister Mahmoud Abbas beschwerte sich daraufhin, dass immer nur von der palästinensischen Seite verlangt wird, den Terror zu verurteilen.

Wie vorauszusehen war, ist in der palästinensischen Verurteilung des Anschlags zu lesen "wir verabscheuen den Mord an Zivilisten auf beiden Seiten". Vielleicht haben die Palästinenser ja recht. Deshalb möchte ich die Sache richtig stellen und bedauere im Namen des jüdischen Volkes folgende Gräueltaten:

  1. alle jüdischen Selbstmordattentäter, die jemals gegen Araber vorgegangen sind.

  2. alle arabischen ÖV-Busse, die von Juden in die Luft gesprengt wurden.

  3. alle arabischen Pizzerien, Einkaufszentren, Diskotheken und Restaurants, die von jüdischen Terroristen zerstört wurden.

  4. alle Flugzeuge, die seit 1903 von Juden entführt wurden.

  5. alle Ramadan-Festlichkeiten, die zum Ziel jüdischer Bomben wurden.

  6. alle Araber, die in israelischen Städten gelyncht wurden; alle arabischen Olympiateilnehmer, die von Juden ermordet wurden; alle arabischen Botschaften, die von Juden gesprengt wurden.

  7. alle Moscheen, Friedhöfe und religiöse Schulen, die von Juden in Nordafrika, Frankreich, Belgien, Deutschland, England oder irgendeinem anderen Land entweiht oder angezündet wurden.

  8. die Zerstörung von militärischen und zivilen US-Einrichtungen in Kenia, Pakistan, dem Iran, Saudiarabien und im Jemen, sowie die Ermordung von US-Marinesoldaten und diplomatischem Personal.

  9. alle jüdischen Schulbücher, die behaupten, Araber hätten Brunnen vergiftet, christliches Blut zum Backen von Pita verwendet, die Finanzwelt kontrolliert und Jesus ermordet; oder auch die Ältesten von Mekka träfen sich, um im Geheimen die Übernahme der Weltherrschaft zu planen.

  10. Ganz besonders schäme ich mich dafür, dass meine jüdischen Glaubensgenossen am 11. September das Welthandelszentrum, den Pentagon und die zivile Luftfahrt angegriffen haben, während andere Juden auf den Straßen getanzt und diese Tat frenetisch gefeiert haben. 

Erste Schlussfolgerung eines objektiven Journalisten: Endlich einmal ein einsichtiger und bussfertiger Jude!

Zweite Schlussfolgerung: Wenn sich jetzt schon ein Jude für jüdische Selbstmordattentäter, arabische Busse, die von Juden gesprengt wurden etc. entschuldigt, dann muss es diese Vorfälle doch  gegeben haben. Besonders aufschlussreich ist die Tatsache, dass sich erstmals ein jüdischer Professor zur jüdischen Täterschaft im Blick auf den 11. September bekennt. Die islamische Welt hat diesen Verdacht schon lange gehegt.

Dritte Schlussfolgerung: Wenn es so viele jüdische Terroristen gibt, dass sich selbst ein jüdischer Professor aus Tel Aviv dafür schämen muss, warum denken die Juden dann immer, dass sie besser seien als andere?

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Stand dieser Seite:  8. Oktober 2005

   
 

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